Bridge-Gallery Lörrach

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Good Lack!

Herzlich willkommen auf der Website der Bridge-Gallery Lörrach, Deutschlands ehemals größter Freiluftgalerie für legale Graffiti

Projekt Bridge-Gallery Lörrach beendet

Mitte 2010 wurden auf Initiative des Jugendparlaments hin überraschenderweise alle 56 Betonpfeiler der Lörracher Autobahnbrücke A98 für legales Sprayen behördlich freigegeben. Damit standen etwa 110(!) Großwände von 8 bis 20 Metern Höhe für künstlerische Aktivitäten innerhalb der Graffiti- und StreetArt-Szene zur Verfügung. In Abstimmung mit der damaligen Verwaltungsspitze wurde die Idee eines nicht-kommerziellen "Zwei-Säulenmodells" entwickelt, bei dem lokale Jugendarbeit einerseits und überregional ausgerichtete Kunstprojekte andererseits unter dem Namen Bridge-Gallery Lörrach gleichberechtigt nebeneinander stehen sollten.

Folglich gab es die ersten autonom organisierten "Graffiti-Battles" an den Freewalls mit jüngeren Teilnehmern überwiegend aus der Region. Und es ergingen Einladungen an bekannte Szenestars, um an den höheren Pfeilern, vor allem im östlichen Bereich der Brücke, eindrucksvolle Kunstwerke im XXL-Format ("Murals") zu schaffen. Ohne jegliches öffentliches Budget wurden dafür mit privater Initiative auch Hubsteiger zur Verfügung gestellt, um die bis zu 20 Meter hohen Pfeiler komplett zu gestalten.

Beide Elemente des Projektes, sowohl die vielen kleineren, in Standhöhe gesprayten Arbeiten, als auch die herausragenden, inzwischen weltweit geposteten Murals von international aktiven Top-Künstlern, machten die Bridge-Gallery Lörrach zwischendurch weit über nationale Grenzen hinweg bekannt, so dass TV-Teams, Kunstprofessoren mit ihren Studenten und auch so mancher neugierige Besucher der Art Basel einen kurzen Abstecher dorthin unternahmen.

Dennoch gab es nach Realisierung von nur etwa einem Dutzend pfeilerhohen XXL-Gemälden schon Ende 2013 lokale Einwände aus Angst vor Verdrängung durch von auswärts eingeladene Sprayer. Für den Kompromissvorschlag, als Obergrenze wenigstens etwa 30% der 110 Großwände im östlichen Brückenbereich für Gast-Künstler mit Hubsteiger-Einsatz zu akzeptieren, gab es aber im gesamten Rathaus Lörrach nicht einen einzigen Unterstützer: Niemand wollte, auch ohne Kosten für die Kommune, das bis dato einzigartige Freiluft-Museum um weitere etwa 20 XXL-Graffiti bereichert sehen. Stattdessen machte das städtische Kulturamt den ernstgemeinten Gegenvorschlag, die vorhandenen Werke von ECB, Smash137, Loomit, Tasso, Case & Co. wieder übermalen zu lassen, "wie das bei Graffiti doch so üblich ist“.

Damit hat sich das ursprüngliche Konzept der Bridge-Gallery Lörrach als überregional wirkender Kultur-Leuchtturm im Dreiländereck frühzeitig erledigt. Seit über drei Jahren sind nun keine pfeilerhohen Murals mehr realisiert worden, denn die bis dahin ausgesprochenen Einladungen an Künstler bzw. deren bereits eingegangene Terminzusagen wurden umgehend storniert.
Anstatt nach Lörrach, reisen diese Szenestars seither zu StreetArt-Festivals nach München, Mailand oder Miami, wo ihre begehrten Werke entsprechend gewürdigt werden.

Das Buch über das Dreiländereck

„StreetArt Basel & Region“ ist der erste Kultur-Städteguide für Urbane Kunst im Dreiländereck und zeigt die relevantesten Hot-Spots in Basel und Umgebung. Während in Lörrach seit 2014 von der Einladung bekannter StreetArt-Stars für XXL-Graffiti („Murals“) Abstand genommen wird, werden eben diese Künstler im benachbarten Weil am Rhein engagiert, um an ausgewählten Fassaden großformatig zu malen. Dort hat man erkannt, dass solche Murals als Instrument der Stadtentwicklung positive Akzente setzen können. Und auch in Basel wächst die Zahl derer, die StreetArt nicht mehr nur als puren Vandalismus begreifen, sondern zunehmend die künstlerisch-ästhetische Komponente dieser neuen zeitgenössischen Kunstform entdecken.

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Das neue Buch "StreetArt Basel & Region", u.a. mit allen XXL-Murals der Bridge-Gallery Lörrach, bei Amazon.de bestellen.

Erschienen bei Gudberg Nerger, Hamburg, 2015
ISBN: 978-3-945772003
Softcover, 17 x 24 cm, 240 Seiten, English text included, 19,90€

Das Buch zur Brücke

„Graffiti unter der Autobahn“ ist eine Dokumentation über die Startphase 2010-2011 der Bridge-Gallery und soll nicht nur jugendliche Graffiti-Künstler ansprechen, die darin vielleicht ihr längst übermaltes Bild wiederfinden oder ihren persönlichen Style mit Kollegen der Szene vergleichen wollen. Im Fokus steht ebenso die „Generation 50 plus“, die mit dem Buch eine leicht verständliche Einführung zu dieser neuen künstlerischen Ausdrucksform erhält und damit die Chance bekommt, Form und Inhalt der großformatigen Graffiti besser verstehen zu lernen.

Graffiti unter der Autobahn

Graffiti unter der Autobahn

Das Buch zur Brücke

Erschienen im Verlag Waldemar Lutz, Lörrach, 2011
ISBN: 978-3-922107-91-0
Hardcover, 22 x 23 cm, 112 Seiten, 230 farbige Abbildungen

19,80€
Im Buchhandel oder bei Amazon.de

Kontakt

Dr. K. H. Schlusche
c/o Bridge-Gallery Lörrach
(Beim Haagensteg)
Postfach 1320
79503 Lörrach
0160-90308105

info@bridge-gallery.de

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Anfahrt

Das Gelände unter der Autobahnbrücke in Lörrach erreicht man am besten mit der S-Bahn von Lörrach aus in Richtung Schopfheim (Bhf. LÖ-Haagen-Messe). Mit dem Auto nimmt man die Abfahrt Lörrach-Mitte und fährt in Richtung Impulsiv-Freizeit-Center. Dort gibt es auch genügend Parkmöglichkeiten, wenn nicht gerade im Frühjahr die Regio-Messe stattfindet oder auf dem Areal ein Zirkus sein großes Zelt aufgeschlagen hat.
Zu Fuß sind es dann in Richtung Autobahnbrücke nur noch wenige 100 Meter. Die Doppelpfeiler 13 bis 27 (Markierungen jeweils ganz oben unter der Fahrbahn) liegen diesseits der S-Bahn-Linie.
Etwas weiter südlich kann man die S-Bahn-Linie unterqueren, um sich auch die Graffiti im westlichen Bereich auf den Pfeilern 1-12 anzuschauen.

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FAZ

Aus der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG vom 30.06.2016

 

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Basler Zeitung

Aus der BASLER ZEITUNG vom 16.06.2015

 

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Die Oberbadische

Zur zweiten Graffiti-Session der Bridge-Gallery schreibt die OBERBADISCHE vom 13.09.2013.

 

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Badische Zeitung

Aus der BADISCHEN ZEITUNG vom 13.07.2013

 

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Free Lounge Fachmagazin

Aus FREELOUNGE, dem Fachmagazin für urbane Freiräume, mit dem Thema Jugendkultur als Titelgeschichte der Ausgabe 2/13

 

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Basel Journal

Im  BASEL JOURNAL (Heft 10/13) wird das Wirken des im Landkreis Lörrach aufgewachsenen Künstlers Hendrik Beikirch aka ECB beschrieben.

 

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Schwarzwälder Bote

Als verborgene Schätze unter der Autobahn betitelt der SCHWARZWÄLDER BOTE die Bridge-Gallery in der Ausgabe vom 13.07.2013.

 

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Rotary Magazin

Den Weg von Hendrik Beikirch alias ECB von Lörrach in die südkoreanische Hafenmetropole Busan wird im ROTARY MAGAZIN vom Februar 2013 beschrieben.

 

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Immobilien Zeitung

Allgemeine Fragen zu Graffiti in der Stadtentwicklung: Ein Interview in der IMMOBILIEN ZEITUNG vom 4.10.2012.

 

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Leitartikel Badische Zeitung

Der Leitartikel im Kulturteil der Badischen Zeitung vom 16.8.2011 zieht  zum ersten Geburtstag der Bridge-Gallery Lörrach eine differenzierte Zwischenbilanz.

Den ganzen Artikel gibt es hier in der BADISCHEN ZEITUNG zu lesen.

 

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